"Barrierefrei wohnen auch bei eingeschränkter Mobilität"
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Barrierefreies Wohnen: So gelingt es!

Barrierefreies Wohnen wird meistens erst dann ein Thema, wenn die eigene Bewegungsfähigkeit nachlässt, das Stufensteigen schwerfällt und das eigene Zuhause immer mehr zum zentralen Lebensmittelpunkt wird.

Bald drängen sich Fragen auf: Wie plane oder baue ich meine Wohnung um, damit ich darin wohnen bleiben kann? Wie gestalte ich mein Zuhause altersgerecht? Wie bleibe ich im Alter mobil? Welche barrierefreienStufen-sind-Barrieren Lösungen gibt es für Küche, Bad und Treppe? Wo finde ich Unterstützung?

Diese Fragen möchten wir Ihnen gerne kompakt beantworten. Wir geben Tipps, wie barrierefreies Wohnen bei Ihnen Zuhause teilweise schon mit kleinen Hilfsmitteln gelingen kann und möchten Ihnen Wege aufzeigen, wie man einen Umzug vermeiden kann.

Im Folgenden erhalten Sie konkrete Informationen über:

Wann ist eine Wohnung barrierefrei?

Barrierefreies Wohnen bedeutet, dass Senioren oder Pflegebedürftige in Ihrer eigenen Wohnung mobil sind und ohne fremde Hilfe kochen, sich waschen oder Treppen bewältigen können. Soviel zur Definition im Alltag. Doch wie äußert sich das konkret in den baulichen Rahmenbedingungen?

In Deutschland wird barrierefreies Wohnen wie vieles nach DIN-Norm klassifiziert. Dieses trifft vor allem auf Neubauten zu, ist aber auch für Wohnungsanpassungen interessant. Während sich DIN 18025/2 um das barrierefreie Wohnen an sich kümmert, gibt DIN 18025/1 die Norm für Wohnungen von Rollstuhlfahrern vor. So wurde z.B. festgelegt, dass Türen sowie Ein-, Auf- und Durchgänge mind. 80 bzw. 90 cm breit und ausreichend hoch und stufenlos sein müssen.

Ebenso gibt die DIN-Norm Empfehlungen für barrierefreie Bäder, Zugänge zu Wohnungen, Aufzügen, Sitzliften und Co. In ihrer Ausführlichkeit ist die DIN-Norm eine wertvolle Planungshilfe.

Allgemeine Tipps für eine barrierefreie Wohnung

Bevor Sie umbauen, einen Umzug planen oder Barrierefreies-Wohnen-durch-schnurloses-Telefonsich intensiv mit der DIN-Norm auseinandersetzen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Wohnung zunächst einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Wo befinden sich Gefahrenquellen, wo kann schon allgemein optimiert werden?

Klar: Die Wohnung muss sicher und eben sein. Hindernisse wie kleine Schwellen, lose Kabel oder Teppichkanten stellen immer eine potentielle Sturzgefahr dar und sollten deshalb so gut wie möglich vermieden werden. Das bedarf einiges an Ordnungsliebe und Konsequenz, lohnt sich aber.

So schaffen Sie schnell mehr Sicherheit!

Bevor wir uns den einzelnen Räumen konkret zuwenden, beachten Sie zunächst diese allgemeinen Tipps. Unfälle bei Unachtsamkeit, Müdigkeit oder Dunkelheit sind schnell passiert, lassen sich aber gut vermeiden:

  • Einfache und stufenlose Erreichbarkeit von Lichtschaltern, Türklinken und anderen wichtigen Punkten
  • Gute und blendfreie Beleuchtung in allen Räumen, auch im Eingangsbereich
  • Entfernen von Stolperfallen, wie z. B. Teppichläufer
  • Rutschfeste Bodenbeläge in der Wohnung, (z. B. im Hauseingang oder auf der Treppe)
  • Freigeräumte Treppen
  • Geräumige und gut zugängliche Möblierung sowie freie Laufwege. Eventuelle Hilfsmittel müssen gut erreichbar sein.
  • Ausreichende Bewegungs- und Arbeitsflächen
  • Kabel vermeiden (z. B. schnurloses Telefon, WLAN etc.)
  • Stabile Möbel, die ein Aufstützen zulassen
  • Sicheres Schuhwerk wie z. B. ein fest sitzender Hausschuh, der ein Ausrutschen verhindert

Das barrierefreie Badezimmer

Mit einem barrierefreien Bad lassen sich viele Punkte des Tagesablaufs selbstständig erledigen. Zähne putzen, waschen, Toilettengang: Wenn man diese alltäglichen Dinge alleine hinbekommt, ist viel gewonnen.

Der wichtigste Punkt ist die ausreichende Bewegungsfreiheit. Vor WC, Badewanne/Dusche und Waschtisch sollte mit 1,20 x 1,20 m ausreichend Bewegungsfläche gegeben sein. Auch neben den einzelnen Sanitäranlagen sollte Platz bleiben. Zum einen haben Rollstuhlfahrer so mehr Rangierfläche, zum anderen kann eine zweite Person so sehr viel einfacher bei der Körperpflege unterstützen.

Neben dem WC sollten in unmittelbarer Nähe Stützgriffe angebracht sein, um zusätzliche Sicherheit zu bieten. Wer es ganz komfortabel möchte, kann sich sogar ein höhenverstellbares WC einbauen lassen.

Die Armaturen des Waschtisches sollten einhändig bedienbar und der Wasserhahn seitlich wegschwenkbar sein. So können Sie sich auch am Waschbecken sehr gut waschen. Rollstuhlfahrer sollten den Waschtisch auch unterfahren können.

Die Dusche sollte bodengleich gestaltet werden. Zusätzliche Haltegriffe und ein Klappsitz in der Dusche bieten extra Sicherheit. Bei einer Badewanne kann nachträglich eine kleine Tür oder ein sogenannter Lifter eingebaut werden. Dieser hebt die Person über den Badewannenrand an und bringt sie ohne eigene Kraftanstrengung in die Badewanne hinein und auch wieder hinaus.

Denken Sie auch an kontrastreiche Material- und Farbkonzepte. So haben Sie es bei nachlassender Sehkraft im Alter einfacher.

Die barrierefreie Küche

Gerade in der Küche merkt man, wenn der Körper nicht mehr so mitspielt wie früher. Gewürze auf dem Regal oben sind nicht mehr so gut erreichbar und die Pfanne unter dem Backofen bekommt man einfach nicht mehr heraus.

Lösungen für derartige Probleme können rollbare Unterschränke und Leichtlauf-Schubladen sein. Auch absenkbare Oberschränke sind empfehlenswert, da sie jede Menge Stauraum bieten. Ist dies nicht möglich, könnten normale Hängeschränke etwas tiefer aufgehängt werden.

Zusätzlich helfen Glasböden oder Fensterfronten bei der schnelleren Suche. Macht es Sinn, die Inhalte der Schränke umzuplanen? Oft genutzte Gegenstände sollten einfach und zentral erreichbar sein.

Backofen, Kühlschrank und andere Elektrogeräte sollten auf einer nutzbaren Höhe eingebaut werden, der Dampfabzug kann z. B. über eine Fernbedienung gesteuert werden. Steckdosen und Lichtschalter können am besten auch unter die Arbeitsplatte montiert werden, um leichter erreichbar zu sein. Für Rollstuhlfahrer sollten alle Stationen wie Kochstelle oder Arbeitsplatte außerdem unterfahrbar sein.

Bei der altersgerechten Wohnungsplanung ist ein Relingsystem in Greifhöhe eine sinnvolle Option. An der gesamten Küchenfront angebracht, schützt diese vor Stürzen und bietet sicheren Halt. Wenn es möglich ist, führen Sie viele Tätigkeiten im Sitzen aus, ein Stehhocker schützt Rücken und Gelenke.

Der barrierefreie Eingangsbereich: sinnvolle Treppenlösungen

Stufen vor der Haustüre sehen schön aus, sind aber nicht immer praktisch und es nutzt wenig, wenn die Wohnung an sich barrierefrei ist, Sie selbst aber nicht barrierefrei dorthin gelangen können.

Bei kleineren Treppen mit wenig Höhenunterschieden können Rampen eine Lösung sein. Diese dürfen eine maximale Steigung von 6 % aufweisen und müssen oben und unten jeweils 1,50 qm Platz aufweisen.

Treppenlift-fuer-barrierefreies-WohnenPraktischer ist meist jedoch ein Treppenlift. Im Außenbereich kann ein Außenlift die Stufen der Eingangstreppe bei jedem Wetter sicher überwinden, in Ihrer Wohnung gelangen Sie mit seiner Unterstützung bequem in die nächste Etage. Häufig lässt sich ein Treppenlift auch bei schmalen Treppen und komplizierten Treppenhäusern einbauen.

Für Rollstuhlfahrer ist ein entsprechender Plattformlift ideal. Hier wird zwar etwas mehr Platz benötigt, die Wohnungsanpassung ist im Gegensatz zu einem richtigen Senkrechtlift jedoch überschaubar.

Je nach Wunsch, kann ein Treppenlift entweder gekauft, gemietet oder über eine Ratenzahlung angeschafft werden.

Wichtig zu wissen: Als Mieter haben Sie einen Anspruch auf den barrierefreien Zugang zu Ihrer Wohnung (§ 554a Abs. 1 BGB). Der Vermieter muss bei entsprechender Indikation den Einbau zulassen, nicht jedoch die Kosten für den Treppenlift oder einen Rückbau übernehmen. Auch in Mehrfamilienhäusern ist der Einbau eines Treppenlifts im Treppenhaus also möglich.

Welche Förderungen für barrierefreies Wohnen gibt es?

Glücklicherweise ist vielen Institutionen bewusst, wie wichtig das Wohnen im eigenen Zuhause ist und sie unterstützen die Anschaffung von barrierereduzierenden Maßnahmen finanziell.

Interessenten können beispielsweise Unterstützung über die Krankenkasse bekommen. Liegt bei Ihnen eine Pflegestufe oder ein Pflegegrad (ab 2017) vor, können Sie bei der Pflegekasse ein Pflegekostenzuschuss von bis zu 4.000 Euro pro Person beantragen. So fallen die Anschaffungskosten für einen Treppenlift schon deutlich geringer aus.

Neben dem Zuschuss durch die Pflegekasse gibt es zudem regionale Förderprogramme. Ein Teil der Umbaukosten für barrierefreies Wohnen kann auch steuerlich abgesetzt werden. Mehr Informationen erhalten Sie bei Wohnberatungsstellen, Verbraucherzentralen in Ihrer Nähe oder von unseren kompetenten Fachberatern, wenn es um Ihr Interesse am Einbau eines Treppenlifts gehen sollte.
Gerne kommen wir direkt zu Ihnen nach Hause und machen Ihnen Vorschläge für Ihre Treppe.

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