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Wald und Klima

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Der Klimaschutz ist eine der bedeutendsten Aufgaben unserer Zeit. Auch wenn es in der Erdgeschichte stetig Wechsel zwischen warmen Perioden und Eiszeiten gab, hat die Erderwärmung seit der Ära der Industrialisierung deutlich zugenommen. Speziell in den vergangenen 50 Jahren beschleunigte sich der Prozess überdurchschnittlich. Der Wald als natürlicher Klimafilter kann der zunehmenden Luftverschmutzung nicht mehr Herr werden und wird stetig dezimiert. Das wird zunehmend zu einer Gefahr für Mensch und Tier.

Der Mensch als Klimakiller

auto-abgaseKlimaforscher sehen klare Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Weltbevölkerung, dem Fortschritt technologischer Entwicklungen und dem Klimawandel. Mensch, Industrie, Verkehr und Nutztiere verursachen immer mehr sogenannte Treibhausgase – unter anderem Kohlendioxid und Methan – die den Treibhauseffekt weiter fördern.

Die Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Erdatmosphäre ist der Hauptgrund für die Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes, CO2 ist somit der Hauptverursacher für globale Erwärmung. Zwar gibt es seit Jahrzehnten deutliche Bestrebungen, den CO2-Ausstoß – zum Beispiel durch sparsamere Autos oder Haushaltsgegenstände – zu senken, doch sorgt vor allem die starke Nutzung fossiler Brennstoffe wie Benzin, Öl oder Kerosin für anhaltend hohe Treibstoffgaskonzentration in der Luft. Gleichzeitig führt die stetige Entwaldung der Welt dazu, dass der Kohlenstoff aus CO2 nicht natürlich aufgenommen und abgebaut werden kann.

Klimaforscher erwarten, dass sich die teilweise heute schon zu beobachtenden Folgen der Erderwärmung so weiter verstärken. Dazu zählt ein Anstieg des Meeresspiegels, wachsende Dürreregionen und stärker auftretende Wetterkatastrophen. All das soll Auswirkungen auf Mensch und Tier haben, speziell, da Lebensräume eingeschränkt werden.

Der Wald als Klimaschützer?

wald-klimaschutzBäume sind maßgeblich am Klimaschutz beteiligt. Sie verwenden den Kohlenstoff des Kohlenstoffdioxids und setzen den Sauerstoff frei, den wir atmen. Nicht umsonst gilt der Wald als „Lunge des Planeten“. Die Rodung der Wälder rund um die Erde – zur Nutzung als Weideflächen für Vieh, als landwirtschaftliche Anbaugebiete oder für Siedlungen – nimmt dem Menschen die natürliche Möglichkeit des Kohlenstoffdioxidabbaus und der Bildung frischer Atemluft. Nur eine stetige Aufforstung kann dem entgegenwirken.
 

Der Kohlenstoffzyklus

Bäume sind in der Lage, ihre erforderlichen Nährstoffe selbst zu generieren. Für diese „Fotosynthese“ nötig sind allein Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser.

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Dank des grünen Farbstoffs, dem sogenannten Chlorophyll, ziehen Bäume Kohlendioxid aus der Luft, Wasser aus dem Boden und gehen mit der Energie des Sonnenlichts einen chemischen Prozess ein. Dazu gelangt Luft durch die Spaltöffnung an der Unterseite des Blattes ins Innere. Mit Hilfe der Sonnenenergie entzieht das Chlorophyll im Blatt der Luft nun den Kohlenstoff, indem das Kohlendioxid mit Wasser reagiert, der Sauerstoff freigesetzt und Energie für den Baum gewonnen wird.

Durch diesen Prozess erhält der Baum Glukose – also Traubenzucker. Diese Glukose kann in Wasser gelöst durch den ganzen Baum transportiert werden und ermöglicht es dem Baum, sowohl Holz, Rinde und Blätter als auch Speicherstoffe wie Stärke und Zucker zu bilden.

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Mensch und Tier sind ebenfalls auf diesen Prozess angewiesen, da der für sie lebensnotwendige Sauerstoff durch die Bäume und Wälder produziert wird. Wieviel schädlichen Kohlenstoff ein einzelner Baum aufnimmt, so die Atmosphäre bereinigt und damit Sauerstoff liefert, kann heute exakt bemessen werden: Eine 100-jährige Buche erzeugt rund 1,7 Kilogramm Sauerstoff pro Stunde. Eine Menge, die 50 Menschen im selben Zeitraum zum Atmen benötigen.

Wichtige Funktionen des Waldes

Neben seiner Funktion als „Luftfilter“ ist der Wald aus vielen weiteren Gründen wichtig für Mensch und Tier:

  • wald-deutschlandHolz ist ein vielseitiger, nachhaltiger und umweltfreundlicher Rohstoff.
  • Der Wald verhindert die Erosion des Bodens durch Wind und Regen.
  • Waldboden speichert Wasser deutlich stärker und reichert so das Grundwasser an.
  • Der Wald gleicht Temperaturschwankungen aus und liefert Feuchtigkeit.
  • Wälder sind Erholungsorte für Menschen und Schutzräume für zahllose Tierarten, die hier noch ursprüngliche Natur und Lebensräume vorfinden.

Der Wald in Deutschland

Der Zustand des heimischen Waldes wird alle zehn Jahre in neuen Zahlen festgehalten. Geschätzte 90 Milliarden Bäume stehen in Deutschlands Wäldern. Diese Wälder nehmen eine Fläche von 11,4 Millionen Hektar ein. Damit ist ein Drittel der Gesamtfläche der Bundesrepublik mit Wald bedeckt. In den letzten zehn Jahren hat die Waldfläche sogar um 50.000 Hektar, also um 0,4 Prozent, zugenommen. Trotzdem kommen auf einen Hektar Wald hierzulande sieben Einwohner, während die Schweiz mit sechs, Frankreich mit vier, Österreich mit zwei, Schweden mit sogar 0,3 und Finnland mit 0,2 Einwohner pro Hektar besser dastehen.

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Übrigens: 44 Prozent der Waldfläche in Deutschland ist in Privatbesitz. Der Rest verteilt sich auf Besitz der Bundesländer, der Städte und Gemeinden und des Bundes.

Der Wald in Deutschland besteht aus:
57 Prozent Nadelwald
43 Prozent Laubwald

Die am stärksten verbreiteten Baumarten im Lande sind:

  1. Buche
  2. Eiche
  3. Birke, Pappel, Erle
  4. Ahorn, Esche, Linde
  5. Fichte
  6. Kiefer
  7. Lärche
  8. Tanne
  9. Douglasie

 

Der Zustand des Waldes

War in den 80er Jahren noch vielfach die Rede vom Waldsterben, u.a. durch die von Menschen verursachten Abgase, die zum sogenannten „sauren Regen“ führten, konnte die akute Bedrohung der heimischen Wälder durch Reduktion von Schadstoffen in der Luft verringert werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Wald kerngesund ist. Noch immer sind 70 Prozent der Laubbäume und 50 Prozent der Nadelbäume durch Luftschadstoffe geschädigt.

All das macht deutlich, dass die Aufforstung des Waldes essentiell ist. Große Teile der bestehenden Wälder sind in Gefahr und es müssen Alternativen geschaffen werden. Auch wenn die Waldfläche in Deutschland derzeit wieder wächst, muss aufgeforstet werden, um steigenden Einwohnerzahlen und zunehmendem Verkehr eine natürliche Luftreinigung entgegenzusetzen.

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