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Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Zuschüsse für neue und gebrauchte Treppenlifte von der Pflegeversicherung

Um Pflegebedürftige und Angehörige finanziell zu entlasten, sind im Folgenden einige nützliche Hinweise aufgelistet, die mögliche Finanzierungshilfen für eine Treppenlift-Anschaffung aufzeigen. Nicht nur die Anschaffung eines neuen Treppenlifts, sondern auch der Kauf sowie die Miete eines gebrauchten Treppenlifts können durch die Krankenkasse gefördert werden. Die Pflegeversicherung spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Zuzahlung zum Treppenlift von der Krankenkasse: Das sind die Voraussetzungen

Als wichtigste Voraussetzung für eine Zuzahlung von der Krankenkasse gilt, dass Sie Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse sein müssen. Außerdem muss ein offizieller Pflegegrad vorliegen, der die eingeschränkte Mobilität und die Pflegebedürftigkeit nachweist. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, spricht grundsätzlich nichts gegen die Unterstützung durch die Krankenkasse. Kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse am besten bereits im Voraus und informieren Sie sich über die aktuellen Voraussetzungen, um Ihre Möglichkeiten abzuwägen. Wichtig zu wissen ist zusätzlich, dass nicht die Krankenkasse selbst die Kosten für einen Treppenlift übernimmt, denn eigentlich handelt es sich um einen Pflegekostenzuschuss der Pflegeversicherung.

Ist ein Treppenlift ein anerkanntes Hilfsmittel?

Treppenlifte sind nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes nicht als Hilfsmittel im Sinne der Bestimmungen der gesetzlichen Krankenkasse anzusehen, daher fällt die Übernahme oder Bezuschussung nicht in den Zuständigkeitsbereich der GKV (B 3 KR 14/ 97). Als Hilfsmittel gelten nur solche, die am Körper des Patienten getragen oder von diesem mitgeführt werden können.
Somit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht.

Wann zahlt die Pflegeversicherung Zuschüsse für den Treppenlift?

Anders als die gesetzlichen Krankenkassen ist die Pflegeversicherung der richtige Ansprechpartner, wenn es um eine Bezuschussung bzw. teilweise Kostenübernahme für eine sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahme für Pflegebedürftige geht. Und dazu gehört auch ein Treppenlift.

PflegestärkungsgesetzDas heißt im Klartext, dass ein Treppenlift dann von der Pflegeversicherung bezuschusst wird, wenn dadurch die Pflege zu Hause ermöglicht, beträchtlich erleichtert oder eine möglichst eigenständige Lebensführung wiederhergestellt werden kann.

Gute Nachrichten: Die Bezuschussung der Pflegeversicherung bezieht sich nicht nur auf Kauf oder Miete eines neuen Treppenlifts – auch ein gebrauchter Treppenlift kann unter gleichen Bedingungen bezuschusst werden.

Zunächst muss hierfür geprüft werden, ob eine andere Stelle als die Pflegeversicherung vorrangig für die Bezuschussung zuständig ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann ein Antrag an die Pflegekasse gestellt werden.

Der Pflegegrad ist Voraussetzung

Damit die Bezuschussung durch die Pflegekasse erfolgen kann, muss im Vorfeld einer der fünf Pflegegrade vorliegen. Das Pflegestärkungsgesetz II, das seit dem 1. Januar 2016 in Kraft ist, stellt die Versorgung alter und pflegebedürftiger Menschen auf eine neue Basis, um erstmals wirklich allen einen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen zu ermöglichen. So sollen beispielsweise auch demenzkranke Menschen die gleichen Pflegeleistungen erhalten, wie körperlich beeinträchtigte Menschen.

Stempel PflegebedürftigHerzstück der neuen Regelungen ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Es gibt statt der ehemaligen drei Pflegestufen nun fünf Pflegegrade, um die Pflegebedürftigkeit realistisch einstufen zu können. So werden individuelle Fähigkeiten und auch Beeinträchtigungen der Pflegebedürftigen genauer erfasst und Leistungen passgenauer eingesetzt bzw. die fachlich gesicherte und individuelle Begutachtung und Einstufung in Pflegegrade gesichert.

Seit dem 1. Januar 2017 gelten die Pflegegrade

Die Übergangsphase ist seit dem 1. Januar 2017 vorbei und die Einordnung in die Pflegegrade ist erfolgt. Betroffene, die schon vorher eine Pflegestufe besaßen, wurden bei der Umstellung nicht benachteiligt, sondern wurden in der Regel dem nächsthöheren Pflegegrad zugeteilt.

Pflegegrade können bei der Pflegekasse beantragt werden, wenn der Pflegebedürftige beispielsweise nachweislich in seiner Beweglichkeit bei sich wiederholenden Tätigkeiten eingeschränkt ist oder an Altersdemenz leidet. Außerdem sollte für den Gutachter ersichtlich sein, dass ein Treppenlift für den Pflegebedürftigen nötig ist, da sich zum Beispiel Schlafzimmer, Wohnzimmer und Sanitärbereich auf unterschiedlichen Etagen befinden und nicht mehr ohne weiteres erreichen lassen.

Treppenlift Kostenübernahme: Antrag bei der Krankenkasse stellen

Sind diese Anforderungen gegeben, kann über die eigene gesetzliche Krankekasse ein Antrag auf Zuschuss zur Verbesserung des häuslichen Wohnumfeldes gestellt werden. Der Antrag umfasst, neben Aussagen zur eigenen Person, eine Beschreibung der geplanten baulichen Maßnahmen inklusive beigefügtem Kostenvoranschlag, eine Begründung der Baumaßnahmen sowie gegebenenfalls Auskunft über bereits erhaltene Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des häuslichen Wohnumfelds. Experten von Der Treppenlift stehen Ihnen bei einer Beantragung und beim Ausfüllen des Antrags gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wichtig: Zeitpunkt der Antragstellung

Es ist wichtig, dass der Antrag auf Bezuschussung eines Treppenlifts bei der Pflegeversicherung bereits vor Beginn der Maßnahme, also vor dem Einbau des Treppenlifts, gestellt wird, denn das Datum der Antragsstellung ist hier entscheidend. Das bedeutet: Je früher der Antrag bei der Krankenkasse gestellt wird, desto besser! Der Zuschuss zu Ihrem Treppenlift kann auch rückwirkend gezahlt werden, jedoch nur dann, wenn eine bereits beantragte Pflegestufe/der Pflegegrad erst nach dem Einbau bewilligt wurde.

Zuschüsse der Krankenkasse werden hingegen nicht gewährt, wenn die Pflegestufe nach dem Einbau eines Treppenlifts beantragt wurde.

Wird der Zuschuss bewilligt, kann der finanzielle Beitrag der Pflegekasse bis zu € 4.000,–  umfassen. Wohnen mehrere pflegebedürftige Personen in einem Haushalt (zum Beispiel in einer Alters-Wohngemeinschaft), kann sogar ein Zuschuss von bis zu € 16.000,– seitens der Pflegeversicherung genehmigt werden.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Zuschuss der Pflegeversicherung zum Treppenlift. Der Erfahrung nach wurde dieser jedoch in der Regel bewilligt, wenn ein entsprechender Pflegestufenbescheid vorlag und die räumlichen Gegebenheiten durch einen Treppenlift wesentlich verbessert bzw. barrierefrei wurden.

Wie läuft der Antrag zur Bezuschussung eines Treppenlifts ab?

Nach Antragstellung entscheiden die Pflegekasse und der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) über die Umsetzung. Der Medizinische Dienst stattet dem Antragsteller einen Besuch ab und untersucht die häuslichen Gegebenheiten, um die Pflegebedürftigkeit zu prüfen. Auf dieser Grundlage wird im Anschluss ein Pflegegrad vergeben, der sich nach der Pflegebedürftigkeit richtet. Sollte sich der Gesundheitszustand der antragstellenden Person ändern, prüft der MDK erneut, ob sich dadurch auch der Pflegegrad ändert.

Antrag Feststellung Pflegebedürftigkeit

Zuschüsse für den Treppenlift nicht nur durch Krankenkasse und Pflegeversicherung: Diese weiteren Möglichkeiten gibt es

Neben der Pflege- und Krankenkasse gibt es einige weitere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für die Anschaffung eines Treppenlifts zu erhalten. Welche Einrichtung sich für die Beantragung eines Zuschusses am besten eignet, ist immer auch situationsabhängig. In jedem Fall sollten Sie stets die genauen Voraussetzungen für einen Antrag prüfen.

Die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW)

Eine Möglichkeit stellt ein Darlehen bei der KfW dar. Die KfW hat das Programm „159 zum Altersgerechten Umbauen“ eingeführt zur Förderung von barrierefreien Umbauten durch günstige Kredite. So kann der Kauf eines gebrauchten Treppenlifts bei einem effektiven Zinssatz ab 1,0 % p.a. zu 100 % finanziert werden.

Des Weiteren gewährt sie mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ eine Zuschussvariante aus Mitteln des Bundes. Anspruch auf Förderung hat jeder Eigentümer von Wohnimmobilien bzw. auch Mieter, die ihre Wohnsiutation barrierefrei anpassen möchten. Ersterwerber einer altersgerecht umgebauten Immobilie sind ebenfalls förderberechtigt. Hier können von der KfW pro Wohneinheit 10 % (oder bis zu 5.000 €) der förderfähigen Investitionskosten übernommen werden. Wichtig ist jedoch grundsätzlich, dass Mittel der KfW nur begrenzt verfügbar sind. Sind diese aufgebraucht, ist keine KfW-Förderung mehr möglich.

Sonstige Institutionen

Eine weitere Möglichkeit zur unterstützenden Finanzierung stellt die Berufsgenossenschaft dar. Diese übernimmt die Finanzierung nach Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder Berufskrankheiten teilweise oder ganz. Die Berufsgenossenschaft ist vorrangiger Kostenträger, falls eine Mitgliedschaft durch den Arbeitgeber besteht und ein Arbeitsunfall, Wegeunfall oder eine Berufskrankheit zur Pflegebedürftigkeit geführt hat.

Auch die Kriegsopferfürsorge kann für die Finanzierung der Treppenliftanlage vorrangig zuständig sein. Dies ist dann der Fall, wenn eine Kriegs- oder Wehrdienstverletzung vorliegt. Der zuständige Ansprechpartner für eine finanzielle Unterstützung ist dann die Hauptfürsorgestelle oder der Landeswohlfahrtsverband.

Darüber hinaus vergeben auch regionale Förderinstitute und -programme zinsgünstige Darlehen für den Kauf umgebauter Wohnräume und barrierefreie Baumaßnahmen. Wenn Sie sich informieren möchten, ob es in Ihrer Region ein Förderprogramm gibt, wenden Sie sich einfach an das Versorgungsamt, das für Ihren Wohnort zuständig ist. So können Sie sich über die aktuellen Möglichkeiten und deren Voraussetzungen informieren und beraten lassen.

Zuletzt besteht auch die Möglichkeit, durch die Agentur für Arbeit bei der Anschaffung eines Treppenlifts unterstützt zu werden. Dies ist der Fall, wenn es sich bei dem Antragsstellenden um eine Person handelt, deren Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess durch den Treppenlift gefördert wird. Als letzter Ansprechpartner kann auch die Sozialhilfe dienen. Diese übernimmt einen Kostenanteil allerdings nur, wenn alle anderen Zuschussgeber und soziale Träger eine finanzielle Unterstützung abgelehnt haben.

Ist die Anschaffung des Treppenlifts nach dem Erhalt eines Zuschusses noch steuerlich absetzbar?

Ja, auch nach einem Zuschuss durch die Pflegekasse, Berufsgenossenschaft, Versorgungsamt, Agentur für Arbeit oder Sozialhilfe kann die Anschaffung des Treppenlifts von der Steuer abgesetzt werden. Die Anschaffung eines Lifts gilt als außergewöhnliche Belastung, wenn der Einbau medizinisch notwendig war und zumindest Teilkosten selbst getragen wurden. Die Steuerersparnis richtet sich dabei stets nach dem individuellen Einkommen und den jeweiligen Familienverhältnissen. Am besten wird die Absetzung mit dem Steuerberater besprochen.

Die Experten von Der Treppenlift beraten Sie gern unverbindlich über alle Finanzierungs- und Zuschussmöglichkeiten.

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