Zuschüsse zum gebrauchten Treppenlift
Treppenlift-Kosten
effektiv senken.
Mit dem Kauf eines gebrauchten Treppenlifts senken Sie die Anschaffungskosten bereits deutlich. Dennoch müssen Sie die Kosten nicht vollständig aus eigener Tasche finanzieren. Je nach individueller Situation können Sie zusätzlich von Zuschüssen der Pflegekasse, KfW-Fördermitteln oder steuerlichen Vorteilen profitieren. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Kostenträger.
So funktioniert die Antragstellung
Drei Schritte
zum Zuschuss.
Pflegekassen-Zuschuss zum Treppenlift
Liegt ein Pflegegrad von 1 bis 5 vor, unterstützt die Pflegekasse wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie den Einbau eines Treppenlifts. Der Zuschuss beträgt bis zu 4.180 Euro pro Person und kann direkt mit den Kosten für den Lift verrechnet werden. Leben mehrere anspruchsberechtigte Personen in einem Haushalt (maximal vier), kann sich der Betrag auf insgesamt bis zu 16.720 Euro erhöhen.

Dabei ist nicht ausschlaggebend, ob der Treppenlift neu oder gebraucht ist, sondern ob die Maßnahme Barrieren im Wohnumfeld abbaut, die häusliche Pflege erleichtert oder die Selbstständigkeit im Alltag verbessert.
Wichtig ist, dass Sie den Antrag vor dem Kauf und Einbau stellen, da eine nachträgliche Bezuschussung durch die Pflegekasse nicht möglich ist. Reichen Sie dafür ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag bei Ihrer Pflegekasse ein und warten Sie die Entscheidung ab.
KfW-Förderung
für den gebrauchten Treppenlift
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können Sie auch ohne Pflegegrad finanzielle Unterstützung erhalten. Das gilt unabhängig von Ihrem Alter oder Gesundheitszustand. Eigentümer werden dabei genauso berücksichtigt wie Mieter.
Wichtig ist auch hier, dass Anträge vor dem Unterzeichnen der Kaufverträge gestellt werden und die formalen Förderbedingungen eingehalten werden.

Gebrauchten Treppenlift steuerlich absetzen

Den Kauf eines gebrauchten Treppenlifts können Sie als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG von der Steuer absetzen. Das gilt sowohl für gebrauchte als auch für neue Modelle. Berücksichtigt werden Kosten für Anschaffung, Einbau, Arbeits- und Nebenkosten (z. B. Handwerkerleistungen).
Wichtig hierbei ist:
Regionale Förderungen und weitere Kostenträger
Neben Pflegekasse, KfW und steuerlichen Vorteilen kommen weitere Hilfen infrage. Dazu zählen je nach individueller Situation folgende Möglichkeiten:
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